Werden (Philosophie)

Das Werden bezeichnet, allgemein ausgedrückt, einen dialektischen Prozessverlauf des Umschlagens der Gegensätze ineinander.

In der Dialektik G.W.F. Hegels bedeutet „Werden“ der Übergang von Sein in Nichtsein und umgekehrt.

Mit Werden selbst als Prozess wird der Widerspruch der Übergangsphase charakterisiert, daß ein Gegenstand etwas Bestimmtes ist und nicht ist, weil er eben schon etwas anderes ist.

Werden steht also für den Prozess der Einheit von Entstehen und Vergehen:

Ob daher ein Prozess jeweils vorrangig als ein Prozess des Entstehens oder als ein Prozess des Vergehens bezeichnet wird, hängt von einer subjektiven Einstellung und Wertung ab, von dem Bestreben, einen bestimmten Zustand zu erhalten oder zu verändern.

Es lassen sich drei Grundtypen des Entstehens unterscheiden, die in realen Prozessen auch kombiniert auftreten können:

Analoge Prozesstypen des Vergehens sind dann:

See also: Werden (Philosophie), Dialektik, Georg Wilhelm Friedrich Hegel