Werner Riegel

Werner Riegel (* 19. Januar 1925 in Danzig; † 7. Juli 1956 in Hamburg) war ein deutscher Lyriker und Essayist. Er arbeitete auch unter den Pseudonymen Scharbock - als Lyriker -, John Frieder, Conrad Kefer und Lothar Leu.

Leben, Wirken

Der mit Lieselotte Riegel verheiratete Heimkehrer aus dem Zweiten Weltkrieg lebte als Bürobote in Hamburg und erarbeitete sich zugleich unter schwierigen Nachkriegsverhältnissen als dichterischer Autodidakt ein fulminantes literarisches Wissen und Urteilsvermögen. Ab 1953 gab er dort, zusammen mit dem jüngeren Peter Rühmkorf, die zunächst kaum bemerkte, doch hochkarätige und folgenreiche Zeitschrift Zwischen den Kriegen heraus (vervielfältigt, Auflage ~ 200). (In diesem Rahmen ist z.B. seine Wiederentdeckung des Expressionisten Paul Boldt zu nennen.) Sein jäher Krebstod war auch deren Ende. Sein Nachlass befindet sich in Marbach, darin auch ein besonnener und aufschlussreicher Briefwechsel mit Eugen Brehm, Kurt Hiller, Richard Hülsenbeck, Arno Schmidt, dem Grafiker Horst Sikorra u.v.a.

Literatur

Im Druck erschien zu seinen Lebzeiten von ihm (zusammen mit Peter Rühmkorf) nur das Gedichtbändchen Heiße Lyrik, 1956 im Limes-Verlag Wiesbaden; das Meiste - Gedichte, Essais, Polemiken - veröffentlichte er in "Zwischen den Kriegen". Vgl. im Übrigen:

Weblinks

[1] (Wikisource)

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Personendaten
Riegel, Werner
Scharbock, John Frieder, Conrad Kefer, Lothar Leu
Deutscher Lyriker und Essayist
19. Januar 1925
Danzig
7. Juli 1956
Hamburg

See also: Werner Riegel, 19. Januar, 1925, 1956, 7. Juli, Arno Schmidt, Autodidakt, Danzig, Expressionismus