Wettbewerbsvorteil

Verfügt ein Unternehmen über einen Wettbewerbsvorteil, so wird es von den Kunden seinen Wettbewerbern gegenüber vorgezogen.

Der Wettbewerbsvorteil kann unterteilt werden in einen Anbietervorteil, der im Unternehmen generiert wird (bspw. geringere Produktionskosten, die zu höherem Gewinn führen) und einen Kundenvorteil, den das Unternehmen auf dem Markt generiert. Der Kundenvorteil kann weiter unterteilt werden in einen Nutzenvorteil (bessere Produkte) und einen Kostenvorteil (geringerer Preis).

Einige der bedeutendsten Arbeiten zur strategischen Entwicklung und Nutzung von Wettbewerbsvorteilen (Wettbewerbsstrategie) stammen von Michael E. Porter, Professor für Wirtschaftswissenschaft in Harvard. Er hat das Konzept des Wettbewerbsvorteils in einer empirisch gestützten Analyse (The Competitive Advantage of Nations) auch auf Regionen und Länder angewendet und damit dem Schlagwort Internationale Wettbewerbsfähigkeit einen wissenschaftlichen Unterbau gegeben (mit teilweise überraschenden Ergebnissen).

Literaturhinweise


See also: Wettbewerbsvorteil, Gewinn, Harvard, Michael E. Porter, Produktionskosten, Unternehmen, Wettbewerb, Wettbewerbsstrategie