Wiener Postmoderne
Die Wiener Postmoderne ist ein Teil der Postmoderne und versteht sich definiert als ernsthafte Gegenposition zu einer Postmoderne der fröhlichen Willkürlichkeit und des Irrationalismus. Die Wiener Postmoderne definiert sich als extrem radikalisierte Form der Aufklärung (politisch wie künstlerisch) im Sinn der Dekonstruktion (vgl. d. Artikel dazu) Jacques Derridas.
Die Formation (in Form künstlerischer Faktizitäten) "Wiener Postmoderne" tritt vermehrt seit den 90er Jahren des 20. Jh. in Erscheinung.
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Definition der Postmoderne als Begriff
Das Präfix "Post" wird oft so ausgelegt, als handle es sich darum, die Moderne hinter sich zu lassen und damit die Vernunft und rationale Argumentation als nicht zeitgemäß zu entwerten und sich einem lustvollen Irrationalismus zu überantworten. (z.B. Welsch in: "Unsere postmoderne Moderne") Die Postmoderne ist keine "Post-Moderne", keine Ankündigung einer neuen Epoche jenseits von Vernunft und Aufklärung.
Erst in der Epoche der Moderne ging man daran, einheitliche geschichtliche Räume (Epochen) mit einer klaren linearen Abfolge zu denken. Die Postmodernen hingegen stellen diese Idee von Histoire, von großer Erzählung, auch die Erzählung von einer durchgehenden vereinheitlichten Epoche, in Frage.
Die Postmoderne ist ein ernsthafter Versuch Kritik an Moderne und ihrer Vernunft zu üben. Die Euphorie der Vernunft der Futuristen als Moderne half kräftig mit bei der Erzeugung des Faschismus. Die Vernunft einer Moderne half mit beim Erzeugen von Technokraten, die wesentlich beteiligt waren bei der Errichtung von Technokratien wie dem sowjetischen Kommunismus mit seinen Gulags oder dem Nationalsozialismus mit seinen Konzentrationslagern.
Die Kritik an Moderne und Vernunft befindet sich in einer immer heiklen, prekären Lage, weil man sich stets zuerst auf deren Terrain begeben muß, um sie kritisieren zu können. Man muss sie anrufen, wie Jacques Derrida sagt. Man kann die Ordnung dieser Vernunft nur bekämpfen, insofern "man gegen sie sich nur verwahren kann, indem man sie anruft, daß man gegen sie nur in ihr protestieren kann, daß sie uns auf ihrem eigenen Feld nur den Rückgriff auf das Stratagem und die Strategie läßt" (Derrida, Die Schrift und die Differenz, 61).
Auf den ersten Blick hat diese Vernunft, diese Ordnung der Vernunft immer Recht. Bei der zweiten "Lesung" spielen die ernsthaften Postmodernen das Spiel auf doppeltem Boden. Man lässt sich erstens auf das System der Argumentation ein, zweitens argumentiert man den Fall so diffizil, bis er "unentscheidbar" und widerstreitend ist und nicht in einer "großen Erzählung" aufgehoben werden kann (Lyotard, Das postmoderne Wissen).
Das Denken in Oppositionen wird als typisch "modern" begriffen, schon aus diesem Grund stellt sich die Postmoderne nicht einfach als Opposition der Moderne dar. Binäre Codierungen kennzeichnen das Denken der Moderne, das Denken der technokratisch operierenden Vernunft. Bekannte Gegensatzpaare dieser Denkart der Moderne sind: Mann/Frau, Freund/Feind, Natur/Kultur, Wildnis/Zivilisation, Wissenschaft/Kunst, Sprache/Schrift, Chaos/Ordnung, Innen/Außen, Weiblich/Männlich, Gut/Schlecht etc. Dieses bipolare und additiv lineare Denken gilt es als gewalttätige Konstruktion zu entlarven. Es handelt sich dabei immer um einen Reduktionismus des Lebens und seiner Vielfalt. Der Wahrheit genüge tun, d.h. die binären Codierungen auflösen, das ist die große und permanente Aufgabe der Postmodernen mit dem Potential der "Dekonstruktion".
Gesellschaftlich umfassende und radikale Veränderungen sind zu erfassen, allerdings nicht als Jenseits oder Nachher zur Moderne, sondern sind als in dieser schon angelegt, eingeschlossen und begründet zu denken. Der Diskurs der Postmoderne will also nicht die simple Setzung in Form einer Behauptung einer "neuen" Epoche, sondern eine radikalere Form der Analyse und Darstellung entwickeln, die die eingeschlossenen Schattenseiten der Moderne und ihrer Vernunft zum Vorschein bringt.
"Postmoderne ist die Moderne, ... , die sich selbst aus der Distanz betrachtet statt von innen, die ein vollständiges Inventar von Verlust und Gewinn erstellt, die sich selbst psychoanalysiert, die Absichten entdeckt, die sie niemals zuvor gründlich analysiert hat, und findet, daß sie sich gegenseitig ausschließen und widersinnig sind. Postmoderne ist die Moderne, die sich mit ihrer eigenen Unmöglichkeit abfindet; eine sich selbst kontrollierende Moderne, eine die bewußt aufgibt, was sie einstmals unbewußt getan hat." (Bauman, Moderne und Ambivalenz. Das Ende der Eindeutigkeit, S. 333)
Die Postmoderne kann nicht in den Kategorien bekannter einfacher Modernisierungstheorien gedacht werden, sondern als eine Form radikalisierter Aufklärung in Permanenz. Ernsthafte Postmoderne beziehen eine Gegenposition zu der teilweise unkritischen, hedonistischen und fröhlichen Postmoderne, wie sie es vor allem in internationalen Architekturkreisen gibt. Peter Eisenman spricht, schreibt und baut gegen diese fröhliche Architektur, er schreibt Architektur. Man spricht seither von textueller Architektur. In diesem Sinn arbeitet auch das Wiener Büro Coop Himmelb(l)au.
Wiener Postmoderne in Architektur, Kunst, Literatur, Musik
Die Architektur in Wien ist sehr vielfältig. Die Postmoderne hält seit gut zehn Jahren Einzug, auch in Form großer, weithin sichtbarer Gebäude. Die postmodernen Dekonstruktivisten Coop Himmelb(l)au haben der Stadt ihre Signatur eingeschrieben, ihre "textuelle Architektur" hinterlassen. Eine Wortfügung Derridas muß hier zur Anwendung kommen, - die Pfropfung. Diese architektonische Pfropfung zeigt besonders die Gasometer-Architektur von Coop Himmelb(l)au. Die Gasometer von Wien sind weltweit einzigartig und am Ende des 19. Jh. errichtet worden als Architektur für die Behälter der städtischen Gasversorgung. Diese Architektur des 19. Jh. spielt an auf große Räume und Fassaden vergangener sakraler Bauten, ist aber ein Industriebau der Moderne. Nach der Stillegung der Gasometer in den 80er Jahren des 20.Jh. räumte man diese leer und bespielte sie mit der neu aufkommenden Techno-Musik samt Lichtarchitektur (Eichinger/Knechtl). Nach dieser Nutzungsphase kam die Zeit für eine ernsthafte Dekonstruktion der Ideologie und der Geometrie der Gebäude. Coop Himmelb(l)au (daneben Jean Nouvelle, Manfred Wehdorn und Wilhelm Holzbauer) dekonstruierten die Geometrie eines Gasometer und kippten diese entlang verschiedener der Analyse entwachsener Gebäudekomplexachsen nach außen, wodurch die zusätzliche Form eines neuen Gebäudes, des sogenannten Schildes, entstanden war. Die Pfropfung ist hier also perfekt gelungen. Es handelt sich um eine geometrisch und logisch zwingende "Abformung" des alten Gebäudes, welche die neue Form zwingend ergab, die ein Zeichen setzt und ist, das jetzt die Gasometer codiert, umkodiert. Die Pfropfung nützte das alte System samt seiner Bedeutungen und Zuschreibungen und schafft neue Bedeutungen und Zuschreibungen. Die Gasometer stehen nach wie vor als Zeichen der Moderne, aber auch als Zeichen der Postmoderne. Der Schild, das neue Gebäude, schützt und signalisiert das alte Gebäude. Die Kontexte des 19. Jh. bleiben weiterhin lesbar, sie werden nicht negiert, nicht gelöscht, sie werden aber überschrieben (vgl. Freuds "Wunderblock"), erzeugen dadurch neue Kontexte. Als Betrachter sieht man sich gezwungen, längere Gedankengänge auszuführen. Die verräumlichte Zeit (vgl. Artikel zur "Dekonstruktion") umfaßt auf diese Weise auf den ersten Blick mindestens 200 Jahre, auf den zweiten Blick gar 500 Jahre (Baugeschichte, Denkgeschichte). Die etwas längere Ausführung ist notwendig, um zu verstehen, was hier die Dekonstruktion ist und macht. Die persische Architektin Zarah Hadid errichtet am Donaukanal ein Gebäude, das die Flußlandschaft, an der es steht, dekonstruiert, d.h. analysiert und in seine Form dekonstruierte geschichtliche Formationen der Stadt (die selbst nicht am Fluß Donau steht, sondern etwas zurückgezogen aus vernünftiger Angst vor Überschwemmungen in der Vergangenheit) aufnimmt. Das Gebäude steht am künstlich errichteten Donaukanal und reklamiert diese ehemalige berechtigte Angst vor dem Wasser in seine eigene Bauform und schiebt sich unängstlich über das Wasser des Kanals drüber. Die Form ist zum Teil die einer Welle (Natur oder technisch physikalische Antriebswelle?). Auch hier gibt es eine gelungene Pfropfung: die alten Stadtbahnbögen, der Fluß, das neue Gebäude als Zeichen einer zusätzlichen Kontextualisierung und einer bewußt vorgenommenen Komplizierung im doppelten Wortsinn. Der frühere Text und Kontext der Architektur bleibt weiterhin lesbar, die neue Architektur schreibt sich ein und schreibt die Kontexte und den Text der alten Architektur um.
Dies sind nur zwei Beispiele der Wiener Postmoderne im Feld der Architektur. Vienna D.C., die Bauten auf der Donauuferautobahnüberplattung bis zur Alten Donau bieten weitere Beispiele, unter anderem von Hans Hollein, Wilhelm Holzbauer und Coop Himmelb(l)au. Letztere sind Meister der postmodernen Architektur der Dekonstruktion.
Die Wiener Postmoderne ist genau wie die Wiener Moderne eine international gesehen relativ spät eingetretene Entwicklung, wenn man die Entstehungsdaten der real vorliegenden Objekte in Architektur, Kunst, Literatur und Musik heranzieht. Gedanklich und konzeptuativ ist die Postmoderne schon seit den 60er Jahren des 20. Jh. in so manches Künstlerbewußtsein getreten. Die Schuld an dieser zeitlichen Differenz trägt wie so oft die gesamtgesellschaftliche Verfaßtheit und in deren Gefolge die Politik (der Verhinderung). Coop Himmelb(l)au durften in der eigenen Stadt erst nach einer 30jährigen Vorlaufzeit ein architektonisches Objekt als postmodernes Objekt errichten. Das gleiche Phänomen ist zu konstatieren in der Musik und der Literatur. Oswald Wiener mußte die Stadt fluchtartig verlassen in den 60ern des letzten Jh., sonst wäre er verhaftet worden wegen einer Kunstaktion (Wiener Aktionismus) im öffentlichen Raum, genauso wie Günter Brus (vormals Wiener Aktionist, heute textuelle Malerei) u.a.
Ein weiteres signifikantes Teilstück der Wiener Postmoderne ist die Tatsache, daß der einzige Verlag im deutschsprachigen Raum mit dem dezidierten Programm zu Postmoderne und Dekonstruktivismus seinen Sitz in Wien (seit 1985) hat. Gemeint ist der Passagen Verlag. Das Museum für angewandte Kunst (MAK) hat ebenfalls seinen besonderen Ruf durch Ausstellungen vor allem zur Postmoderne erhalten. Peter Eisenman hat für die Stadt Sigmund Freuds für genau dieses Museum (MAK) eine Ausstellung zu seinem Lebenswerk konzipiert, die auch als Ausstellung dekonstruktiv arbeitet und keine der üblichen Architekturausstellungen ist (Pläne und Modelle). Der Museumskontext wird dekonstruktiv in die Ausstellung eingeschrieben und umgekehrt. Diese so konzipierte Ausstellung ist auch eine besondere Referenz auf Sigmund Freud und seine Psychoanalyse. Der Besucher erwandert sich Eisenmans Unbewusstes, insofern dies dekonstruiert (u.a. durch seine Architekturskulpturen) erfassbar ist. Das Museumsquartier (Muqua) im Zentrum der Stadt wäre ein weiteres international beachtetes textuelles Architekturobjekt. Hier ist es eine Einschreibung und Überschreibung der Geschichte der habsburgischen Monarchie und des roten Wien durch die Moderne und die Postmoderne. Eine äußerst komplexe Verschachtelung verschiedener architektonischer und politischer Ideologien, die zu dekonstruieren nicht ganz gelungen sein dürfte. Auch hier hat die Politik willkürlich und also gewalttätig eingegriffen und reduktionistisch agiert.
Die Wiener Postmoderne ist auch ganz besonders intensiv und differenziert charakterisiert durch die dekonstruktive Literatur. Besonders hervorzuheben sind hier die AutorInnen Elfriede Jelinek, Marianne Fritz und Oswald Wiener. Marianne Fritz dekonstruiert die riesige Habsburger Monarchie auf der Folie des heutigen Österreich in einem ebenso quantitativ riesigen Romanwerk. Die Verweise in beinahe unendlicher Zahl wiederholen im Sinn der psychoanalytischen Wiederholung den permanent verlustbedrohten Österreich-Kontext. Das kleine heutige Österreich leidet permanent an seinem Fantomschmerz durch die Amputation seines Großmachtkörpers. Die Figuren als Textpartikel agieren permanent widerspenstig und verkommen in einer Art Nestroyisierung (in Anlehnung an den österreichischen Autor Johann Nestroy, der seine Figuren so zeichnet, als handelten sie ständig wider die Vernunft, quasi aus dem Unbewußten und nicht aus einem Bewußtsein heraus).
Die Formensprache der Dekonstruktion in der Musik der Wiener Postmoderne ist ebenso überwältigend wie die der Literatur und die der Architektur. Olga Neuwirth muß hier in erster Linie genannt werden, aber auch ein Clemens Gadenstätter. Das Wiener Konzerthaus lieferte schon ein paar Mal die räumlich-organisatorische Grundlage für die Zugehörbringung dieser Musik. Man glaubt hier nicht mehr daran, dass es überhaupt Bedeutungen in der Musik geben kann. Jede Bedeutung in der Musik sei nachträgliche Interpretation. Die Aufführung selbst ist rein "technischer" Natur aus Ton und Pause mit unzähligen Varianzen. Ehemalige Bedeutungen verlieren immer mehr an Kraft (im Bewußtsein des Hörers, der Komponist oder Musiker ist auch Hörer), die KomponistInnen "wiederholen"(!) deren Formen, wobei sie sie ihres Sinnes entleeren. Die hypnotische Wirkung der Wiederholung verhindert die Entstehung neuer Bedeutungen. Die Pfropfung ist hier die Quasi-Imitierung, die Verlängerung in der Zeit und die Entleerung der alten Form. Natürlich lassen sich trotzdem Analogien z. B. zu sogenannten natürlichen oder maschinenerzeugten Geräuschen denken. Das ist aber bloßer nachträglicher Diskurs und nicht die Musik selbst. Die Töne und Tonfolgen, die Soundflächen wollen gehört werden, sie wollen qua Zuhörerohr dekonstruiert werden und wenn notwendig diskursiviert werden. Die Schönheit des dekonstruierten Tones und seiner umseitigen Pausen (räumlich), das wäre das Ergebnis postmoderner Musik. Die Diffusion der Bedeutungen erinnert z. B. an die Romantik, aber auch an andere weltmusikliche Ausprägungen zwischen John Cage und Philip Glass oder zwischen der Musik algerischer Marane und elektronischer Sounds à la DJ DSL.
Siehe auch
Literatur
- Bauman, Z.: Moderne und Ambivalenz. Hamburg 1998.
- Coop Himmelb(l)au (W. D.Prix, H. Swiczinsky): Get off of my cloud. Texte 1968-1996. Wien 2000 (Passagen Verlag)
- Coop Himmelb(l)au: Austria Biennale di Venezia. Klagenfurt 1996 (Ritter Verlag).
- COOP Himmelb(l)au: Die Wiener Trilogie und ein Kino, Galerie Aedes, Berlin 1998.
- Eisenman, P.: Aura und Exzeß. Zur Überwindung der Metaphysik der Architektur. Wien 1995 (Passagen Verlag)
- Eisenman, P.: Ausstellungskatalog zur Ausstellung "Peter Eisenman, Barefoot on white-hot walls", 15.12.'04 - 22.05.'05, hg. v. Peter Noever.
- Kaucic, G.: Zum Begriff der Schrift, der Differ/a/nce, der Dekonstruktion, der Grammatologie und was ist "postmodern", eine Serie als Einleitung in die Ökomaterie. - In: Die Grüne F Abyss. Internationale polylinguale Zeitschrift für Grüne Kultur/Politik. Wien 1989 - 1998, Heft 1, S.2-4; Heft 2, S.4-7; Heft 3, S. 4-7; Heft 4, S. 4-8; Heft 5/6, S. 4-8; Heft 7/8, S. 5-10.
- CHORA L WORKS: J. Derrida and P. Eisenman/ ed. by Jeffrey Kipnis and Thomas Leeser; 1997 The Monacelli Press.
- Noever, Peter: Are the Architects the Root of all evil? Los Angeles 2004.
- Prix, Wolf D.(=Coop Himmelb(l)au): Architektur3. Meisterklasse für Architektur. Wien 1998 (Springer Verlag Wien New York)
- LeRider,J.: Das Ende der Illusion. Wien 1990.
- Trojjan, Ihab: Zur Herkunft des Begriffs POSTMODERNE, in: Die Grüne F Abyss, Internationale polylinguale Zeit für Grüne Kultur/Politik, Wien 1989, Nr.2, S. 18-22.
- ders. : Nachbemerkungen zu einer fundierten Textur zu den Begriffen POSTMODERNISMEN - DEKONSTRUKTIVISMEN, in: Die Grüne F Abyss, Wien 1989, Nr.4, S. 32 - 36.
Weblinks
- http://www.coop-himmelblau.at/coophimmelblau.html
- http://www.wiener-gasometer.at/
- http://web.utanet.at/gack
- http://www.olganeuwirth.com
- http://www.literaturhaus.at/buch/autoren_portraits/portraits/fritz/
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