Wiener Symphoniker

Die Wiener Symphoniker sind ein renommiertes Sinfonieorchester in Wien.

Geschichte

thumb|Wiener Konzerthaus Das Orchester wurde 1900 als Wiener Concertverein gegründet mit dem Ziel, die breite Öffentlichkeit durch den Besuch erschwinglicher Konzertveranstaltungen am kulturellen Leben teilnehmen zu lassen. So fanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts sogenannte Popularkonzerte und Arbeiter-Symphoniekonzerte statt, in denen häufig auch Salonstücke für Orchester oder Potpourris gespielt wurden. Das erste Konzert fand am 30. Oktober 1900 unter Ferdinand Löwe statt. 1913 wurde die Konzertstätte, das Wiener Konzerthaus, eingeweiht.

Das Orchester brachte eine Reihe von bedeutenden Werken zur Uraufführung und Erstaufführung, so Anton Bruckners neunte Symphonie sowie Arnold Schönbergs Gurre-Lieder. In den 1920er Jahren wurden zahlreiche Werke der Zwölftonmusik aufgeführt.

Seit 1946 treten die Wiener Symphoniker jeden Sommer bei den Bregenzer Festspielen auf.

Dirigenten

Chefdirigenten des Orchesters waren (Auswahl):

Herbert von Karajan war als Konzertdirektor der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien von 1948-1964 ständiger Dirigent des Orchesters im Karajan-Zyklus, Josef Krips wirkte anfangs der 1970er Jahre als künstlerischer Konsulent, Georges Prêtre war in den 1980er Jahren erster Gastdirigent.

Auch viele andere berühmte Dirigenten standen am Pult des Orchesters, so Wilhelm Furtwängler, Bruno Walter, Wolfgang Sawallisch, Leonard Bernstein, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Claudio Abbado, Sergiu Celibidache und Carlo Maria Giulini.

Weblinks

See also: Wiener Symphoniker, 1900, 1913, 30. Oktober, Anton Bruckner, Arnold Schönberg, Bregenzer Festspielen, Bruno Walter, Carlo Maria Giulini, Claudio Abbado