Wiesenkirche

thumb|200px|Der Haupteingang der WiesenkircheDie Wiesenkirche oder Kirche Maria zur Wiese in Soest ist die wohl formvollendetste Westfälische Hallenkirche. Von annähernd quadratischem Grundriss geprägt bietet ihr Inneres dem Betrachter von manchen Standpunkten aus den Eindruck einer reinen Fensterfront, getragen von grazilem Bündelpfeilerwerk. Die hohen Fensterbahnen erreichen im Chor beinahe den Boden. Am Tag wirkt das Gotteshaus leicht und lichtdurchflutet. Drei nahezu gleich hohe, sehr flach gewölbte Schiffe geben dem Raum sein Gleichmaß.

Das Bauwerk wurde seit der ersten Hälfte des 14. Jh. im Stil der Gotik aus grünem Sandstein errichtet. Unter der Leitung von drei Baumeistern dauerte die Bauphase bis ins 15. Jh. an. Am Westwerk wurde sogar noch bis 1530 gearbeitet. Die Türme der Wiesenkirche, in der Form, wie sie heute mit ihren durchbrochenen Helmen die Soester Stadtsilhouette mitformen, sind im späten 19. Jh. errichtet worden.

Die Kirche wurde erbaut, um in ihr ein Marienbild aufzubewahren. Dieses Marienbild wurde während der Reformation allerdings aus der Kirche verbannt und 1661 für einen verübten Waldfrevel als Sühnegabe an die Nachbarstadt Werl übergeben, wo jährlich mehr als 200.000 Menschen zur "Muttergottes von Werl" pilgern.

Bedeutende Kunstwerke im Inneren der Kirche:

Weblink

Homepage der Wiesenkirche.

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