Wilhelm Schickard

thumb|Wilhelm Schickard Wilhelm Schickard (* 22. April 1592 in Herrenberg; † 23. Oktober 1635 in Tübingen) (Neffe von Heinrich Schickhardt) war Professor für biblische Sprachen, Astronomie und Mathematik an der Universität Tübingen. Er konstruierte die erste mechanische Rechenmaschine und beschrieb sie in einem Brief an Johannes Kepler, der sie zur Erstellung seiner Rudolfinischen Tafeln verwenden wollte.

Wilhelm Schickard entwickelte um 1630 das erste Handplanetarium, mit dem sich Sonne, Erde und Mond bewegen ließen. Er war Gelehrter von weitgespannter Universalität, Professor für Astronomie, Mathematik und orientalischen Sprachen an der Universität Tübingen. Wilhelm Schickard trat nicht nur als Theologe, Geograph, Landvermesser und Kupferstecher, sondern auch als genialer Erfinder hervor. Er schuf 1623 auch die älteste mechanische Rechenmaschine. Sein Bild befindet sich in der Bildnissammlung im Senatssaal in der Universität Tübingen. Quelle: Schickardsches Skizzenbuch, Württembergische Landesbibliothek Stuttgart.

Weblinks


Schickard, Wilhelm Schickard, Wilhelm Schickard, Wilhelm

Personendaten
Schickard, Wilhelm
Professor für biblische Sprachen, Astronomie und Mathematik an der Universität Tübingen
22. April 1592
Herrenberg
23. Oktober 1635
Tübingen

See also: Wilhelm Schickard, 1592, 1635, 22. April, 23. Oktober, Heinrich Schickhardt, Herrenberg, Johannes Kepler, Rechenmaschine