Wilhelmstraße (Berlin-Mitte)

Die Wilhelmstraße ist eine Straße im Berliner Bezirk Mitte. Sie beginnt im Norden an der Dorotheenstraße und endet am Halleschen Tor in Kreuzberg. Wichtige Kreuzungen sind die mit der Leipziger Straße und dem Boulevard Unter den Linden.

Bis zum zweiten Weltkrieg befand sich dort u.A.

In dieser Zeit verwendete man den Begriff "Wilhelmstraße" als Synonym für Außenministerium, ähnlich wie man es heute noch in Frankreich mit Quai d'Orsay macht.

Nach 1945 blieb als Folge der Bombardierungen und Straßenkämpfe sowie der Sprengungen durch die sowjetischen Besatzer bzw. die DDR vom Charakter der "alten" Wilhelmstraße nicht viel übrig. Zwischen der Behren- und der Voßstraße wurden Wohn- und Geschäftshäuser in Plattenbauweise mit verhältnismäßig aufwendigen Fassaden errichtet.

Heute befinden sich an der Wilhelmstraße wieder die Britische Botschaft, das Bundesfinanzministerium (Nr. 97), Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (Nr. 54) und die Bundeszentrale der SPD. Das Ausstellungsgelände Topographie des Terrors grenzt ebenfalls an die Wilhelmstraße (hat dort aber keinen Eingang).

Namen der Wilhelmstraße

Ursprünglich hieß die Straße Lange Straße.

Der in Ost-Berlin gelegene Teil der Wilhelmstraße hieß während der DDR-Zeit Otto-Grotewohl-Straße.

Der ehemalige Wilhelmplatz mit den Denkmälern preußischer Feldherren des Berliner Bildhauers August Kiß ist heute zum einen Teil der Wilhelmstraße, zum anderen überbaut.

Aus der Geschichte


Kategorie:Straße in Berlin

See also: Wilhelmstraße (Berlin-Mitte), 12. Februar, 17. August, 1814, 1830, 1831, 1834, 1836, 1837, 1839