Willi Hoss

Willi Hoss (* 27. April 1929 in Vaals, Niederlande; † 20. Februar 2003 in Stuttgart) war ein deutscher Politiker (Die Grünen).

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Ausbildung und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule war Hoss zunächst als Landarbeiter, dann als Verlagsangestellter und schließlich ab 1960 als Hochdruckschweißer bei Daimler-Benz in Stuttgart-Untertürkheim tätig. Hier war er ab 1972 Mitglied des Betriebsrates und ab 1979 auch Mitglied des verhandlungsführenden Betriebsausschusses.

Familie

Willi Hoss war zweimal verheiratet und hatte zwei Kinder. Die Schauspielerin Nina Hoss ist seine Tochter.

Partei

Hoss war seit 1945 Mitglied der, dann seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts 1956 illegalen, KPD, aus der er aber 1969 aus Protest gegen den 1968 erfolgten Einmarsch der UdSSR und anderer Staaten des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei austrat.

1979 gehörte Hoss zu den Mitgründern der Partei Die Grünen. 2001 trat er wegen der Unterstützung der Beteiligung Deutschlands am Afghanistan-Krieg aus der Partei aus.

Abgeordneter

Er war von 1983 bis 1985 sowie von 1987 bis 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages. Da er den Rotationsbeschluss der Partei respektierte, schied er 1985 aus dem Bundestag aus, um wieder in seinen Beruf bei Daimler-Benz zurückzukehren.

Vom 15. Januar 1990 bis zum Ende der Legislaturperiode war er einer der drei Sprecher der Bundestagsfraktion Die Grünen.

Bei der Kandidatenaufstellung für die Bundestagswahl 1990 wurde er auf Grund interner Vorabsprachen der Parteiführung nicht erneut berücksichtigt.


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Personendaten
Hoss, Willi
deutscher Politiker
27. April 1929
Vaals, Niederlande
20. Februar 2003
Stuttgart

See also: Willi Hoss, 15. Januar, 1929, 1945, 1956, 1960, 1968, 1969, 1972