William Eggleston

William Eggleston (* 27. Juli 1939 in Memphis, Tennessee, USA) ist ein US-amerikanischer Fotograf.

William Eggleston gilt als einer der bedeutenden Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er wird im Rahmen der Geschichte der Fotografie gerne als „Erfinder der Farbfotografie" beschrieben. Damit ist nicht die technische sondern die künstlerische Innovation gemeint. Zu einer Zeit als die künstlerische Fotografie insbesondere in Europa nur schwarz-weiß vorstellbar war, fotografierte Eggleston systematisch farbig (damals oft diskriminiert als „bunt“).

William Eggleston begann 1957 zu fotografieren (Kleinbild). Nachhaltig beeindruckten ihn 1959 Ausstellungen von Werken von Henri Cartier-Bresson und Walker Evans. Schließlich wendet er sich 1965 der Farbfotografie zu und benutzt Dia-Filme. 1967 wechselt er zu Farbnegativen. Nachdem er in diesem Jahr dem Kurator am Museum of Modern Art, New York, John Szarkowski, Fotografien vorstellte, wird sein Werk 1976 im Museum of Modern Art in einer Einzelausstellung präsentiert. Für die 1970er war sein fotografischer Stil außerordentlich ungewöhnlich, wandte er sich doch scheinbar beliebigen Gegenständen des Alltags und gewöhnlichen Ansichten des amerikanischen Alltags zu, Sujets, die heute selbstverständlich sind in der künstlerischen Fotografie (z. B. bei Wolfgang Tillmans).

In der Folge unternahm William Eggleston viele Reisen ins Ausland (z. B. England, Spanien, Jamaika, Kenia, Südafrika, China), erhält Aufträge zur Dokumentation von Industriegebieten, Verwaltungsgebäuden bzw. des Elvis-Presley Museums, Graceland, USA, und anderem. William Eggleston wurde vielfach ausgezeichnet. Fotografien von ihm sind im Besitz vieler internationaler Museen und Sammlungen.

Ausstellungen (Auswahl)

Bücher (Fotobände, Auswahl)

Preise (Auswahl)

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Personendaten
Eggleston, William
US-amerikanischer Fotograf
27. Juli 1939
Memphis, Tennessee

See also: William Eggleston, 1939, 1957, 1959, 1965, 1967, 1970er, 1976, 20. Jahrhundert