Weißenburg (Elsass)
thumb|Innenstadt von Weißenburg Weißenburg im Elsass (französisch amtlich Wissembourg, hergeleitet von "wiß", der rheinfränkischen Form von weiß ) ist eine Stadt (8.170 Einwohner, 1999) im Elsass am Flüßchen Lauter. Sie liegt an jener Stelle der deutsch-französischen Grenze, an der die Rheinebene in den Pfälzer Wald übergeht. Auf deutscher Seite liegt ihr gegenüber die Gemeinde Schweigen-Rechtenbach, Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, Landkreis Südliche Weinstraße.
Die Stadt Weißenburg ist Sitz der Unterpräfektur (frz. Sous-préfecture) des Arrondissements Wissembourg im Département Bas-Rhin in der Region Elsass. Das Arrondissement gliedert sich in 5 Kantone, sie ist Hauptort (frz.: chef-lieu) des Kantons Wissembourg. Die Stadt war von 1306 bis 1697 freie Reichsstadt.
Die Altstadt ist teilweise von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen. Sehenswert ist die gotische Kirche mit dem romanischen Turm und Resten des alten Kloster Weißenburg, an dem der Mönch Otfrid von Weißenburg wirkte.
Am 4. August 1870 besiegten in der Schlacht von Weißenburg deutsche Truppen die von Mac-Mahon angeführten Franzosen. Mehrere Denkmäler auf dem Gaisberg an der Straße Weißenburg-Riedseltz gedenken der vielen Gefallenen.
Dass die alten Feindseligkeiten überwunden sind, belegt die Nachbarschaftshilfe bei Bränden und die Zusammenarbeit des Notarztdienstes. 1997 wurde auch die Maximiliansbahn zwischen Wissembourg und Winden (Pfalz) in der Pfalz wiedereröffnet.
Siehe auch
Weblinks
Tourismusbüro von Wissembourg (franz.)
