Wolfsburg

left|25px|Begriffsklärung Dieser Artikel behandelt die deutsche Großstadt Wolfsburg, weitere Bedeutungen unter Wolfsburg (Begriffsklärung)
Wappen Karte
140px|stilisiertes Wappen der Stadt Wolfsburg 140px|Lage der kreisfreien Stadt Wolfsburg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 204,01 km²
Einwohner: 122.057 (31. Dezember 2004)
Ausländeranteil: 10,1% **(31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte: 598 Einw./km²
Höhe: 63 m ü. NN
Postleitzahl: 38400-38448
Telefonvorwahlen: 05361, 05362, 05363,
05365, 05366, 05367,
05308
Geografische Lage: 52° 26' n. Br.
10° 48' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: WOB
Gemeindeschlüssel: 03 1 03 000
UN/LOCODE: DE WOB
NUTS-Region: Wolfsburg, KRFR.ST.
DE913
Stadtgliederung: 16 Ortschaften,
40 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Porschestraße 49
38440 Wolfsburg
Website: www.wolfsburg.de
E-Mail-Adresse: stadt@stadt.wolfsburg.de
Politik
Oberbürgermeister: Rolf Schnellecke (CDU)
Rat der Stadt:
(47 Sitze)
CDU: 20 Sitze
SPD: 17 Sitze
PUG: 5 Sitze
Bündnis 90/Die Grünen: 2 Sitze
FDP: 1 Sitz
WASG: 1 Sitz
Oberbürgermeister: 1 Sitz

Wolfsburg ist eine Stadt in Norddeutschland, im Osten des Landes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt ist Sitz des Volkswagen-Konzerns und bildet mit den Städten Braunschweig und Salzgitter eines der sieben Oberzentren des Landes. Wolfsburg ist nach Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Oldenburg (Oldb) und Göttingen die sechstgrößte Stadt des Landes. Nächstgelegene größere Städte sind Braunschweig, ca. 26 km südwestlich, Magdeburg, ca. 64 km südöstlich, Hannover 74 km westlich und Hamburg, ca. 135 km nordwestlich von Wolfsburg. Die Einwohnerzahl der Stadt Wolfsburg überschritt 1972 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Wolfsburg, 1938 zur Produktion des Volkswagen von Hitler geschaffen, war eine der wenigen neuen Stadtgründungen in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bis 1945 trug sie den Namen "Stadt des KdF-Wagens",

Inhaltsverzeichnis

Geografie

thumb|Übersicht der Region

Wolfsburg liegt am Südrand des Aller-Urstromtals am Mittellandkanal. Das Stadtgebiet greift im Süden auf die Hochfläche des Ostbraunschweigischen Flachlandes, im Norden auf den Vorsfelder Werder, im Westen auf das Feuchtgebiet Barnbruch und im Osten auf den Naturpark Drömling über.

Nachbargemeinden / Nachbarkreise

Die nachfolgenden Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Wolfsburg. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt:

Die kreisfreie Stadt Wolfsburg ist umgeben von den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt.

Stadtgliederung

thumb|Gliederung der Stadt Wolfsburg (in Ortschaften) thumb|Gliederung der Stadt Wolfsburg (in Stadtteile)

Das Stadtgebiet von Wolfsburg gliedert sich in Stadtteile. Alle Stadtteile werden durch Ortsräte innerhalb ihrer Ortschaft vertreten. Jeder Ortsrat hat einen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Ortsräte wurden zunächst in den 1972 nach Wolfsburg eingemeindeten Stadtteilen gebildet. Damals wurden elf Ortsräte eingerichtet. Sie übernahmen teilweise die Funktionen der früheren Stadt- und Gemeinderäte dieser Orte. 1991 wurden für Detmerode, Westhagen und für die Nordstadt, die aus mehreren Stadtteilen besteht, weitere Ortsräte gebildet und 2001 erfolgte die Bildung der Ortsräte für die ebenfalls aus mehreren Stadtteilen bestehende Bereiche Stadtmitte und Mitte-West. Somit gibt es in Wolfsburg heute flächendeckend insgesamt 16 Ortsräte. Diese Gremien werden von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt und sind in ihrem Gebiet zu allen wichtigen Angelegenheiten zu hören.

Die 16 Ortschaften (mit Einwohnerzahlen 2004):

Links:

Der Allerpark

Einen Sonderfall stellt der Allerpark in der Stadtgliederung dar: Obwohl er sich fast mittig im Wolfsburger Stadtgebiet befindet, ist er, wie auch das Gelände des Volkswagen-Werkes, keiner Ortschaft zugeordnet und somit "rechtsfreier Raum". Nun will die Stadt Wolfsburg den Allerpark politisch zuordnen. Jedoch beansprucht die Ortschaft "Nordstadt" ebenso wie die "Stadtmitte" Besitzansprüche am Allerpark. Um die Verwirrung perfekt zu machen: der Ostteil des Allersees, der sich im Allerpark befindet gehört politisch zur Ortschaft "Neuhaus/Reislingen". Das liegt an den alten Gemarkungsgrenzen, die durch die Gebietsreform 1972 nicht geändert wurden.

Geschichte

1302 wurde die Wolfsburg als Sitz des Adelsgeschlechts derer von Bartensleben erstmals urkundlich erwähnt. 1372 folgte die erste urkundliche Erwähnung der Burg Neuhaus.

thumb|Stadteingang um 1938/1939 Am 26. Mai 1938 wurde der Grundstein für das Volkswagenwerk auf der Nordseite des Mittellandkanals gelegt, wo später der VW Käfer gebaut wurde. Um die nötigen Arbeiter unterzubringen, sollte in unmittelbarer Nähe eine neue Stadt entstehen. Daher wurde mit Wirkung vom 1. Juli 1938 durch Verordnung des Oberpräsidenten der Regierung zu Lüneburg die "Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben" im Landkreis Gifhorn durch Vereinigung der Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und Heßlingen (einschließlich des Wohnplatzes Wolfsburg) sowie einzelner Grundstücke der Gemeinden Mörse (Gemarkungen Mörse, Hattorf und Barnstorf), Sandkamp, Fallersleben und Hattorf, alle zum Landkreis Gifhorn gehörig, gebildet. Das Zentrum der neuen Stadt sollte auf der Gemarkung Heßlingen entstehen. Bis Kriegsausbruch verließen allerdings nur wenige VW Käfer das Werksgelände.

Während des Zweiten Weltkriegs diente das neu gebaute Autowerk vor allem der Rüstungsindustrie, so dass in den für die Käfer-Produktion gebauten Hallen, auch unter Einsatz von Zwangsarbeitern, Kübelwagen, Panzer und andere Rüstungsgüter produziert wurden. Siehe auch: KZ Arbeitsdorf.

Durch den Kriegsausbruch kam es auch nie zur Verwirklichung der ursprünglichen Stadtplanung ("Koller-Plan"), die unter anderem eine Residenz für Hitler auf dem Klieversberg vorsah. Zu den wenigen verwirklichten Bauvorhaben zählt die (heute zum Parkplatz gehörende) Prachtstraße am CongressPark, welche nach der ursprünglichen Planung als Paradestraße für die fulminanten Aufmärsche der NSDAP nach dem Endsieg unter der (geplanten) Residenz des Führers genutzt werden sollte. Am 11. April 1945 wurde das Werk Ziel der Angriffe der Alliierten und zu zwei Dritteln zerbombt.

Am 25. Mai 1945 wurde auf Weisung der amerikanischen Besatzungsmacht die Stadt in "Wolfsburg" umbenannt. Damit erhielt sie ihren endgültigen Namen nach dem gleichnamigen Schloss bzw. Wohnplatz an der Aller. Das VW-Werk stand zunächst unter der Leitung des englischen Majors Hirst, welcher den Abtransport der Fertigungsmaschinen verhinderte indem er dem Volkswagenwerk Aufträge durch die britische Regierung verschaffte. Nur durch diese Aufträge konnte das Volkswagenwerk nach Kriegsende bestehen bleiben und somit das Wachstum der Stadt Wolfsburg auslösen.

Zum 1. Oktober 1951 schied die Stadt aus dem Landkreis Gifhorn aus und wurde eine kreisfreie Stadt.

1955 lief der einmillionste Käfer in Wolfsburg vom Band. Dieses Ereignis wurde mit einem juwelenbesetzten Käfer (der Käfer mit der Nummer 1.000.000) gefeiert. In den Jahren des Wirtschaftswunders erlebte Wolfsburg einen enormen Zuwachs durch - vor allem italienische - Gastarbeiter.

thumb|Rathaus Altbau (Gebäude A) 1958 wurde das Rathaus der Stadt eingeweiht und 1960 wurde die Volkswagenwerk GmbH in eine AG umgewandelt.

Im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform wurden mit Wirkung vom 1. Juli 1972 vom Landkreis Gifhorn die Stadt Fallersleben und die Gemeinden Almke, Barnstorf, Ehmen, Hattorf, Hehlingen, Heiligendorf, Kästorf, Mörse, Neindorf, Sandkamp und Sülfeld sowie vom Landkreis Helmstedt die Stadt Vorsfelde und die Gemeinden Brackstedt, Neuhaus, Nordsteimke, Reislingen, Velstove, Warmenau und Wendschott nach Wolfsburg eingemeindet. Die Einwohnerzahl überschritt die 100.000 Grenze und Wolfsburg wurde zur Großstadt mit nahezu 131.000 Einwohnern. Für die eingemeindeten Stadtteile wurden 11 vom Volk gewählte Ortsräte mit jeweils einem Ortsbürgermeister eingerichtet.

[[Bild:Golfsburg_Bahnhof.jpg|thumb|Bahnhof Wolfsburg während der "Golfsburg-Aktion" (Foto 18. September 2003)]]

Mit Wirkung vom 1. Februar 1978 wurde die Stadt Wolfsburg aus dem Regierungsbezirk Lüneburg ausgegliedert und dem Regierungsbezirk Braunschweig zugeordnet (Die Regierungsbezirke wurden in Niedersachsen zum 1. Januar 2005 aufgelöst). 1982 erhielt die Stadt einen direkten Autobahnanschluss (A 39) als Abzweigung von der A 2 Hannover-Berlin und 1988 wurde Wolfsburg Hochschulstadt (Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel).

1991 kamen zu den 11 Ortsräten aus dem Jahre 1972 noch weitere drei hinzu (Detmerode, Westhagen und Nordstadt). Schließlich wurden 2001 noch die Ortsräte Stadtmitte und Mitte-West eingerichtet. Damit gibt es flächendeckend 16 Ortsräte in der Stadt. In einer Sympathiekundgebung für den neuen VW Golf V hat die Stadt Wolfsburg vom 25. August bis 10. Oktober 2003 unter www.wolfsburg.de und auf den Ortsschildern alle Besucher mit dem Namen Golfsburg begrüßt. Diese Aktion fand bundesweit ihr Echo in der Presse, Rundfunk- und Fernsehnachrichten.

Eingemeindungen

Mit Wirkung vom 1. Juli 1938 wurden die Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und Heßlingen (einschließlich des Wohnplatzes Wolfsburg) mit insgesamt 857 Einwohnern sowie zahlreiche Flurstücke der Gemeinden Mörse (Gemarkungen Mörse, Hattorf und Barnstorf), Sandkamp, Fallersleben und Hattorf (damals alle Landkreis Gifhorn) zur "Stadt des KdF-Wagens" vereinigt, 1945 wurde sie in "Stadt Wolfsburg" umbenannt. 1951 verließ sie den Landkreis Gifhorn und wurde kreisfrei.

Am 1. Juli 1972 wurden eingemeindet:

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. thumb|right|250px|Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen
1938 1.144
1940 14.494
1945 14.296
1948 23.351
1955 44.397
1958 53.793
6. Juni 1961 ¹ 64.560
1965 84.099
1970 93.546
1975 128.586
1980 131.225
25. Mai 1987 ¹ 124.896
1990 127.067
30. Juni 1997 123.900
31. Dezember 2004 122.057

¹ Volkszählungsergebnis

Religionen

Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch freikirchliche Gemeinden:

Außerdem:

Politik

An die Spitze der jungen "Stadt des KdF-Wagens" wurde gemäß Verordnung des Oberpräsidenten der Regierung zu Lüneburg Nr. 145 vom 22. Juni 1938 mit Wirkung vom 1. Juli 1938 Regierungsassessor Dr. Karl Bock als kommissarischer Bürgermeister bestimmt. Auch seine Nachfolger wurden von der Regierung eingesetzt.

1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentant der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Stadtdirektor bzw. Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Wolfsburg die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seit 2001 direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.

Bürgermeister bis zur Trennung der Ämter in der Stadtverwaltung 1938-1946

Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister seit 1946

Stadtdirektoren und Oberstadtdirektoren 1946 - 2001

Wappen

Das Wappen der Stadt Wolfsburg zeigt über grünem Schildfuß, darin silberne Wellenbalken, in Rot eine zweitürmige silberne Burg mit geschlossenem Tor, über den Mauerzinnen schreitend, ein widersehender blau gezungter goldener Wolf. Die Stadtflagge ist grün-weiß.

Das Wappen wurde 1952 durch das Innenministerium des Landes Niedersachsens verliehen, nachdem es bereits 1947 in der Hauptsatzung festgelegt worden war. 1961 wurde es heraldisch verbessert und durch das Regierungspräsidium Lüneburg neu verliehen. Die Symbole Wolf und Burg spiegeln den Namen der Stadt wider ("redendes Wappen") und haben keinen direkten historisch überlieferten Bezug. Die Stadtflagge wurde bereits 1955 eingeführt.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Wolfsburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Städtefreundschaften

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

thumb|Bahnhof Wolfsburg (künftig Wolfsburg Hauptbahnhof)

Links:

Medien

Öffentliche Einrichtungen

Ansässige Unternehmen

thumb|VW-Werk Neben der Volkswagen AG haben auch weitere große Unternehmen in Wolfsburg ihren Firmensitz oder betreiben Niederlassungen. Auch heute noch lassen sich zahlreiche Unternehmen in Wolfsburg nieder und werden neue Unternehmen gegründet.

  • applied internet systems
  • Auto5000 GmbH
  • Autoplus
  • Autostadt GmbH
  • Autovision GmbH
  • CADENAS Solutions GmbH
  • Cadera GmbH
  • Deutsche Betriebskrankenkasse
  • gedas Deutschland GmbH
  • IVM AUTOMOTIVE
  • Klier (Friseurkette)
  • Klinikum der Stadt Wolfsburg
  • LSW GmbH
  • NHN Foundation
  • Schnellecke GmbH
  • Siemens Automatisierungstechnik
  • Sitech Sitztechnik
  • Stadtwerke Wolfsburg AG
  • Thyssen AG
  • Visteon
  • Volke Entwicklungsring
  • Volkswagen Immobilien
  • Volkswagen Transport
  • VW Coaching
  • WobCom GmbH
  • Wolfsburg AG

Bildung & Forschung

Bildungseinrichtungen

davon eine Deutsch-Italienische Gesamtschule
darunter das Wolfsburg Kolleg; ein Gymnasium für Erwachsene zum Nachholen des Abiturs
BBS 1 (Fachrichtung: Wirtschaft/Verwaltung und Gesundheit)
BBS 2 (Fachrichtung: gewerblich-technisch)
BBS Anne-Marie Tausch (Fachrichtung: Erziehung, Pflege und Therapie)

Hochschulen

Fachbereich für Fahrzeug-, Produktions- und Verfahrenstechnik, FbP
Fachbereich für Gesundheitswesen, FbG
Fachbereich für Wirtschaft, FbW

thumb|AutoUni im Innovationscampus aus der Luft

Fachbereich für "Mobilität"
Fachbereich für "Nachhaltigkeit"
Fachbereich für "Gesundheit"
Fachbereich "Führung und Dienstleistung"

Forschung & Institute

Im Jahre 2003 haben über 26.000 (Tendenz steigend) Menschen an Wolfsburger Schulen und Instituten gelernt und studiert.

Freizeit & Sport

Freizeit

Sport

Wolfsburg ist in mehreren Sportarten in den ersten Ligen vertreten, unter anderen durch die Grizzly Adams (Deutsche Eishockey-Liga), den VfL Wolfsburg (Fußball-Bundesliga), die Wolfsburg Honeybees (Cheerleading) und die Damen-Fußball-Mannschaft (Fußball-Bundesliga (Frauen)).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater und Veranstaltungszentren

Museen

Zu der Übersicht mit den Museen in Wolfsburg

Bauwerke und Einkaufsmöglichkeiten

thumb|Schloss Wolfsburg (Süd-West-Seite)

thumb|Heilig-Geist-Kirche von Alvar Aalto

thumb|left|Volkswagen Arena (Westseite)

Kirchenbau in Wolfsburg


Wolfsburg selbst kann man als „Museum der modernen Architektur“ bezeichnen und damit auch als „Museum modernen Kirchenbaus“. Hier sind seit den 1950er Jahren viele Kirchen entstanden, von den unterschiedlichsten Architekten entworfen. Aber auch alte Kirchen sind in Wolfsburg reichlich zu finden, da auf dem Gebiet der heutigen Stadt Wolfsburg früher schon zahlreiche Dörfer und Kleinstädte existierten, die heute Teile dieser modernen Großstadt sind. Die folgende Auflistung zeigt eine Übersicht aller bekannten Kirchen in Wolfsburg.

Moderne Kirchen:

Name der Kirche Stadtteil Konfession Architekt Jahr
Heilig-Geist-Kirche Klieversberg ev.-luth. Alvar Aalto 1962
Stephanuskirche Detmerode ev.-luth. Alvar Aalto 1968
Erlöserkirche Wohltberg baptistisch Hans-Joachim Valentin / Hans Hinze 1960 / 1981
Friedenskirche Stadtmitte ev.-meth. Guhl und Winter 1955
Christuskirche Schillerteich ev.-luth. Gerhard Langmaack 1952
Kreuzkirche Hohenstein ev.-luth. Gustav Gsaenger 1957
St.-Joseph-Kirche Wohltberg röm.-kath. Peter Koller 1957
Pauluskirche Laagberg ev.-luth. Gerhard Langmaack 1961
St.-Christophorus-Kirche Schillerteich röm.-kath. Peter Koller 1951
St.-Markus-Kirche Reislingen ev.-luth. Friedrich Berndt 1962-65
Johanneskirche Vorsfelde ev.-luth. Heinz Röcke 1967
Bonhoefferkirche Westhagen ev.-luth. Wilhelm Wacker 1974 / 1995
St.-Raphael-Kirche Detmerode röm.-kath. Dr. Toni Hermanns 1973
St.-Marien-Kirche Fallersleben röm.-kath. Joseph Fehlig 1954
Heiliggeistkirche Wendschott ev.-luth. Werner Taeger 1971
St.-Bernward-Kirche Alt-Wolfsburg röm.-kath. Robert Otto 1964
St.-Michael-Kirche Vorsfelde röm.-kath. Joseph Fehlig 1952
St.-Johannes-Kirche Kästorf ev.-luth. P.G. Lachmann 1960-63
Erlöserkirche Ehmen ev.-meth.  ? 1963
St.-Heinrich-Kirche Rabenberg röm.-kath. Peter Koller jun. 1961
Arche Stadtmitte ev.-luth. Peter Lehrecke 1972
St.-Thomas-Gemeindehaus Teichbreite ev.-luth.  ?  ?
Adventhaus Kreuzheide adventistisch Peter Koller 1974
Adventhaus Laagberg adventistisch Peter Koller 1966
St.-Annen-Gemeindehaus Hellwinkel ev.-luth.  ?  ?
Johannes-Gemeindehaus Rabenberg ev.-luth.  ?  ?
St.-Michael-Kirche Westhagen selbst. ev.-luth.  ?  ?
St.-Elisabeth-Kirche Westhagen röm.-kath. Josef Fehlig 1978
Kirche/Gemeindehaus Velstove ev.-luth. Friedrich Berndt 1961
Kirche/Gemeindehaus Kreuzheide Gemeinde Gottes  ? 2000
Kirche/Gemeindehaus Westhagen baptistisch  ? 1983
Kirche/Gemeindehaus Westhagen mennonitisch  ?  ?
Kirche/Gemeindehaus Köhlerberg neuapostolisch  ?  ?
Kirche/Gemeindehaus Vorsfelde neuapostolisch  ?  ?
Kirche/Gemeindehaus Fallersleben neuapostolisch  ?  ?
Kirche/Gemeindehaus Klieversberg ev.-ref.  ?  ?


[[Bild:Kirche_Vorsfelde.jpg|thumb|150px|St.-Petrus-Kirche in ]] Historische Kirchen:

Name der Kirche Stadtteil Konfession Architekt Jahr
St.-Petrus-Kirche Vorsfelde ev.-luth.  ? 1302
St.-Pankratius-Kirche Hehlingen ev.-luth.  ? 1178
St.-Annen-Kirche Heßlingen ev.-luth.  ? 1302
St.-Marien-Kirche Alt-Wolfsburg ev.-luth.  ? 1679
St.-Nicolai-Kirche Nordsteimke ev.-luth.  ? 1235
St.-Adrian-Kirche Heiligendorf ev.-luth.  ?  ?
St.-Petri-Kirche Mörse ev.-luth.  ?  ?
Michaeliskirche Fallersleben ev.-luth. Christian Gottlieb Langwagen 1805
St.-Nicolai-Kirche Hattorf ev.-luth.  ?  ?
St.-Ludgeri-Kirche Ehmen ev.-luth. Eberhard Julius Eduard Wendebourg 1897
St.-Markus-Kirche Sülfeld ev.-luth.  ? 1318
Kirche/Gemeindehaus Neindorf ev.-luth.  ?  ?
Kapelle Almke ev.-luth.  ?  ?

Regelmäßige Veranstaltungen

Kulinarische Spezialitäten

Die bekannteste Speise aus Wolfsburg ist die VW-Currywurst. Das beliebte Werksessen der Wolfsburger ist die nach einem Rezept der Volkswagen-eigenen Wirtschaftsbetriebe zubereitete Currywurst bzw. die dazugehörige (typischerweise warme) Currysauce. Täglich wandern Tausende davon über die Theken der Kantinen. Die große Beliebtheit von Wurst und Sauce haben mittlerweile dazu geführt, dass man sie auch außerhalb von Volkswagen käuflich erwerben kann.

Vereine und Verbände

Wolfsburg bietet außerordentlich viele und vielfältige Sportvereine. Aber auch sonstige Vereine verschiedenster Art sind in Wolfsburg anzutreffen.

Sonstiges

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Folgenden Personen hat die Stadt Wolfsburg das Ehrenbürgerrecht verliehen:

"*" = Diese Ehrenbürger wurden von Gemeinden ernannt, die zu dieser Zeit noch nicht zur Stadt Wolfsburg gehörten sondern selbstständig waren.

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Personen sind auf dem Gebiet der heutigen Stadt Wolfsburg geboren:

Nicht in Wolfsburg sondern in Hildesheim geboren ist Heinrich Nordhoff, aber als ehemaliger Leiter des Volkswagenwerks ist er untrennbar mit der Stadt Wolfsburg verbunden.

Literatur

Siehe: Wolfsburg/Literatur

Weblinks

20px WikiCommons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema Wolfsburg


See also: Wolfsburg, 1. Februar, 1. Juli, 13. Jahrhundert, 1302