Wollemia nobilis
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| thumb|250px|Wollemia nobilis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Wollemia nobilis | ||||||||||||
| W. Jones, K. Hill & J. Allen |
Die Wollemia nobilis ist eine Baumart aus der Familie der Araukariengewächse (Araucariaceae), deren älteste bekannte Fossilien auf etwa 90 Millionen Jahre datiert werden.
Dieser Baum galt als ausgestorben. Im Jahr 1994 wurden jedoch etwa 200 km westlich der australischen Stadt Sydney im Wollemi National Park mehrere Bäume entdeckt. Sie waren versteckt in den abgeschiedenen und schwer zugänglichen Canyons der Blue Mountains. In dieser geschützten Umgebung konnte die Wollemia als lebendes Fossil bis heute überleben. Sie gilt als sehr bedrohte Pflanzenart und pflanzt sich im Moment nur klonal fort. Es gibt nur 40 ausgewachsene Bäume, die alle fast keine genetischen Unterschiede aufweisen. DNA-Proben wurden vorsorglich gemacht. Dennoch könnte ein von Touristen eingeschleppter Pilz die gesamte Population auslöschen. Um dies zu verhindern wird der genaue Standort der Bäume bis heute geheim gehalten.
Der Baum wird bis zu 40 m hoch und ist einhäusig-getrenntgeschlechtlich. Männliche und weibliche Zapfen wachsen am selben Baum, wobei immer ein Zapfen am Ende eines Seitenzweigs zu finden sind. Nach der Samenreife werden nicht nur die Zapfen, sondern es wird der ganze Zweig abgeworfen.
Des weiteren pflanzt sich die Kiefer intensiv vegetativ fort. An der Stammbasis treiben Knospen aus und wachsen zu einem neuen Baum.
Nach Erbgutuntersuchungen der australischen Standorte wurde festgestellt, dass sämtliche bisher bekannten Wollemien einen Klon bilden, also identisches Erbgut besitzen.
Wollemia außerhalb Australiens:
- Botanischer Garten Wien
- Botanischer Garten Washington D.C.
- Disneyland Tokio
- Nationalmuseum von Taiwan
Weblinks
- Informationen des Australischen Naturschutzministeriums (engl.)
- http://www.botanik.uni-bonn.de/conifers/ar/wo/
- www.wollemipine.com
- http://www.wissenschaft.de/wissen/hintergrund/173006.html
- http://www.biologie.uni-ulm.de/extern/waldbau/wollemiro.htm
