Würgreflex

Der Würgreflex bewirkt vor allem eine Kontraktion des hinteren Rachenraumes, die das Eindringen von Fremdkörpern in die Atemwege verhindert und stellt somit einen gewissen Schutz z.B. vor Ersticken dar. Er wird bei der Berührung des weichen Gaumens und dort vorwiegend der Uvula ausgelöst. Die Hirnnerven IX und X sind für seinen Ablauf hauptverantwortlich. Beim Würgreflex handelt sich um einen sogenannten polysynaptischen Reflex. Dies hat zur Folge, dass er durch Konzentration unterdrückt und durch übermäßige Auslösung sogar vollständig abtrainiert werden kann. Der dafür verantwortliche Vorgang wird Habituation genannt. Bulimiekranke Menschen besitzen aus diesem Grund oftmals keinen Würgreflex mehr.

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