Kędzierzyn-Koźle

Kędzierzyn-Koźle [kɛɲˈʥɛʒɨn ˈkɔʑlɛ] (deutsch Kandrzin-Cosel) ist eine Stadt in Oberschlesien. Die Kreisstadt (Powiat Kędzierzyńsko-Kozielski) hat eine Fläche von 123,42 km² und 66.379 Einwohner, sie gehört der Woiwodschaft Oppeln in Polen an. Die Bevölkerungsdichte beträgt 538 Einwohner auf 1 km² (2004).

Kędzierzyn-Koźle entstand im Jahre 1975 durch die Vereinigung der Städte Koźle (Cosel), Kędzierzyn (Kandrzin), Kłodnica (Klodnitz) und Sławięcice (Slawentzitz).

Sie umfasst den gesamten Mündungsbereich der Klodnitz bzw. des Gleiwitzer Kanals in die Oder und ist ein Zentrum der chemischen Industrie. In Kędzierzyn-Azoty befindet sich das größte Werk zur Herstellung von Stickstoffdüngemitteln Polens; im Stadtteil Blachownia Śląska besteht eine weitere große Chemische Fabrik und ein Kraftwerk.

Das historische Zentrum bildet der links der Oder gelegenen Stadtteil Koźle, während die Stadtteile rechts des Flusses seit dem 19. Jahrhundert aus kleinen Ortschaften entstandene Industrieansiedlungen darstellen, die sich in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts zu Städten entwickelten.

Der Stadtteil Sławięcice bildete früher eine Standesherrschaft zu der die großen Waldgebiete zwischen Oder und Klodnitz gehörten.

Stadtgemeinde

Zur Stadtgemeinde Kędzierzyn-Koźle gehören folgende Ortsteile:

Weblinks

Kedzierzyn-Kozle Kedzierzyn-Kozle


See also: Kędzierzyn-Koźle, Gleiwitzer Kanal, Gmina Bierawa, Gmina Cisek, Gmina Pawłowiczki, Gmina Polska Cerekiew