Z (Spiel)
thumb|General Zod und die zwei roten Roboter begleiten den Spieler in Zwischenvideos durch das Spiel.
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Z ist ein Echtzeit-Strategiespiel der Firma Bitmap Brothers, das am 2. September 1996 erschienen ist. Das Spiel kommt gänzlich ohne Basisbau aus.
2001 erschien der Nachfolger Z: Steel Soldiers, ebenfalls von Bitmap Brothers.
| Inhaltsverzeichnis |
Z
Spielprinzip
framed|Eine typische Spielsituation. Rechts unten zeigt eine Karte die momentane Sektoren-Verteilung an (Blau hat ein klares Übergewicht). Im Spielgebiet unten verläuft eine Sektorengrenze.
Das Spielgebiet ist in Sektoren unterteilt. Fast alle Sektoren haben Flaggen, deren Farbe über den jeweiligen Besitzer Aufschluss gibt. Der Besitz wechselt, wenn ein anderer Spieler mit irgendeiner Einheit die Flagge berührt.
In vielen Sektoren befinden sich Fabriken, Radarstationen oder Werkstätten, die für den jeweiligen Besitzer arbeiten. Fabriken und Werkstätten arbeiten auf Zeit. In ihnen können Roboter-Infanterie, Fahrzeuge und Geschütze gebaut werden. Die Zeit pro Einheit vermindert sich, je mehr Sektoren der jeweilige Spieler besitzt.
framed|Das rote Fort mit eingeblendetem Bau-Fenster. Jeder Spieler besitzt ein Fort, das gleichzeitig als Fabrik fungiert. Der Sektor, in dem das Fort steht, kann nicht durch Fahnenberührung erobert werden. Manchmal starten die Spieler auch mit einigen weiteren Sektoren in ihrem Besitz, in der Regel sind die meisten Sektoren zu Beginn aber ungenutzt. Die Spieler sammeln keine Ressourcen und bauen keine zusätzlichen Gebäude, sondern versuchen, schnell weitere Sektoren zu erobern.
Der Spieler verfolgt das Geschehen aus der Vogelperspektive. Er kann als Kommandant allen Einheiten Befehle erteilen und die Produktion in den Fabriken nach seinen Wünschen ausrichten.
Die Roboter-Infanterie eignet sich dazu, leere Fahrzeuge und Geschütze zu übernehmen. Zu Beginn des Spiels stehen meist einige solche in den Sektoren. Darüber hinaus können feindliche Roboter aus ihren Fahrzeugen bzw. Geschützen geschossen werden, um diese selbst zu besetzen.
Das Ziel des Spiels, den Gegenspieler zu vernichten, kann auf drei Wegen erreicht werden:
- Man zerstört das gegnerische Fort.
- Man zerstört alle gegnerischen Einheiten.
- Man bewegt irgendeine eigene Einheit in das gegnerische Fort.
Während bei den ersten beiden Möglichkeiten der Sieger meist schon vorher ein beträchtliches spielerisches Übergewicht hatte, kommt vor allem die dritte Möglichkeit oft überraschend. Zwar sind die Forts zu Beginn jeder Mission mit Geschützen bewehrt, doch ein geschickter schneller Vorstoß lässt dem Angegriffenen oft keine Zeit mehr, seine Kräfte zur Verteidigung der Basis heranzuziehen.
Unterhaltung
thumb|Bilder und Videos sorgen für Unterhaltung zwischen den Missionen. Humoristische Einschübe und Kommentare lockern das Spiel auf, außerdem wird der Spieler nach jeder Mission mit einem Rendervideo belohnt.
Spielpraxis
Das Spielsystem sorgt vor allem in der Anfangsphase des Spiels für ungewöhnlich viel Hektik, da ein einmal gewonnener Zeit-/Gebietsvorsprung so gut wie nicht einholbar ist.
Die Startpositionen sind ausgewogen. Der Computergegner spielt sehr stark.
