Zecken

Metastigmata
200px|Reh-Zecke
Ixodes scapularis
Systematik
Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm: Kieferklauenträger (Chelicerata)
Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
Ordnung: Milben (Acarii)
Unterordnung: Parasitiformes
Überfamilie: Zecken (Ixodida od. Metastigmata)
Familien

Die Zecken (Ixodida) sind eine Überfamilie innerhalb der Milben (Acarii) mit lederartig dehnbarer Haut und gehören zur Klasse der Spinnentiere. Sie werden hier den parasitischen Milben der Unterordnung Parasitiformes (Anactinotrichida) zugeordnet. Unter den Zecken finden sich die größten Milbenarten. Die meisten Arten sind Ektoparasiten (sie dringen nicht in das Wirtsinnere ein) an Wirbeltieren. Als Wirte dienen Vögel, Reptilien und Säugetiere (Nager, Fledermäuse, Paarhufer).

Sie werden in 3 Familien eingeteilt:

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Lederzecken sind auf die Tropen und Subtropen beschränkt, Schildzecken kommen weltweit vor und sind auch in Mitteleuropa die am weitesten verbreitete Zeckenart. Ihr Auftreten hängt stark von ihren Wirten ab, da sie bis zu drei Nymphenstadien mit Wirtswechsel besitzen.

Durch die Klimaveränderungen der letzten Jahre und einem Überbestand an Wild ist es zu einer massiven Ausbreitung der Zeckenpopulation in die nördlichen Bereiche von Europa gekommen. Zudem hat die Durchseuchungsrate der Zecken mit Bakterien und Viren zugenommen. Krankheitserreger, die bisher nur in den südlichen Breiten Europas zu finden waren, verbreiten sich damit auch immer mehr nach Norden.

Aufenthaltsorte

thumb|left|Größenvergleich einer männlichen Zecke mit einem Streichholzkopf thumb|männliche Zecke

Die weit verbreitete Ansicht, dass sich Zecken von Bäumen herabfallen lassen, trifft in der Regel nicht zu. Schildzecken bevorzugen hohe Luftfeuchtigkeit und relative Wärme. Deshalb halten sie sich vornehmlich im Gestrüpp, in hohen Gräsern und Farnen oder im Unterholz auf (bis ca. 1,5 m Höhe). Sie leben also eher in der Bodennähe und man sollte daher auch hochgewachsenes Gras und Farn, ggf. aber auch Holundersträucher u.ä. möglichst meiden. Daneben suchen Zecken sich natürlich auch die Aufenthaltsorte aus, an denen ihre natürlichen Wirte besonders häufig vorkommen. Lederzecken hingegen leben oft in der Nähe ihrer Wirte und bevorzugen eher trockenere dunkle Unterschlupfe. Besonders ideale Bedingungen bieten unter all diesen Gesichtspunkten Waldränder und Waldlichtungen mit hochgewachsenen Gräsern, Feuchtwiesen und Bachränder mit gleichartigem Bewuchs und weiterhin Laub- oder Mischwald mit grasigen oder krautigen Unterwuchs. Allerdings sind Zecken durchaus auch in Gärten und Parks anzutreffen.

Ihre Aktivitäten entfalten sie normalerweise von März bis Oktober, doch können sich wetterabhängig auch Abweichungen davon ergeben. Im Winter sind Zecken nicht aktiv.

Merkmale

thumb|etwas vollgesogene Zecke (Inachis io)
thumb|right|Vollgesogene Zecke (von unten) (Pieris napi)

Da Zecken zu den Spinnentieren zählen, haben auch sie 8 Beine, ausgenommen die Larven mit 6 Beinen. Sie sind die größten Vertreter der Milben und können zunächst als adultes Tier bis zu 4 mm groß werden. Die Schildzecken haben einen verhärteten Chitinpanzer (Scutum) auf dem Hinterteil.

Mundwerkzeuge

Alle Zecken haben "beißend saugende" Mundwerkzeuge und einen besonders entwickelten "Stachel" (Hypostom), mit dem sie sich zusätzlich verankern. Dieser ist symmetrisch mit Widerhaken besetzt. Damit bohren sie sich jedoch nur oberflächlich in die Haut ein und "lecken" dann das austretende Blut beziehungsweise die Lymphe. Zecken dringen also meist nicht bis zu den Kapillaren vor.

Saugvorgang

Ähnlich wie andere blutsaugende Insekten geben auch Zecken vor Beginn der Nahrungsaufnahme ein Sekret (Speichel) ab, das bei ihnen allerdings mehrere wichtige Komponenten enthält.

  1. Einen Gerinnungshemmer, der eine Verstopfung der Proboscis verhindert und den Blutfluss hin zur Einstichstelle steigert.
  2. Eine Art Klebstoff, der die Mundwerkzeuge (Proboscis) fest in der Haut verankert.
  3. Ein Betäubungsmittel, das die Einstichstelle unempfindlich macht. Diese Komponente ist sehr wichtig, da Zecken im Vergleich zu Stechmücken einen wesentlich größeren und gröberen Stechrüssel besitzen und außerdem sehr viel länger, manchmal mehrere Tage, an ihrem Nahrungsopfer Blut saugen, das davon selbstverständlich nichts mitbekommen soll.
  4. Einen entzündungshemmenden Wirkstoff. Dieser soll eine Stimulation der körpereigenen Immunabwehr an der Einstichstelle vermeiden.


Nach einer ausgedehnten Blutmahlzeit erreichen Zecken eine Größe von bis zu 3 cm.

Verhalten

Die männlichen und weiblichen Zecken sind Blutsauger. Zum Auffinden des Nahrungsopfers ist den Zecken ihr Haller'sches Organ behilflich. Dieser grubenförmige Chemorezeptor, der mit Sinnesborsten ausgestattet ist, befindet sich an dem letztes Beinelement (Tarse Nummer 23) des ersten Beinpaares und kann Stoffe wie Ammoniak, Kohlendioxid oder Milchsäure erkennen, die von den jeweiligen Wirtstieren abgegeben werden. In der Lauerstellung wird dieses Organ vorgestreckt, damit die Zecken die Sinnesreize besser empfangen können. Die wartenden Zecken wechseln sofort von der Wartestellung (die eingefalteten Vorderbeine liegen nahe am Körper) in die Lauerstellung (das vordere Beinpaar wird leicht schwenkend nach vorne gestreckt und mit den hinteren drei Beinpaaren umklammern sie ihren Ansitz), wenn sie durch Geruchsreize, Lichtveränderung besonders von hell zu dunkel oder durch Vibrationen darüber informiert werden, dass eine mögliche Mahlzeit vorbeikommt. Sie hängen sich anschließend an alles, was ihren jeweiligen Aufenthaltsort streift und krabbeln dann oft bei Tier und Menschen bis zu mehreren Stunden lang am Körper umher, bis sie eine passende Einstichstelle gefunden haben. Zecken sind dabei sehr wählerisch und bevorzugen etwas feuchte, warme und gut durchblutete, dünne Haut. Dabei sind besonders die Kniekehlen, der Haaransatz, die Leistenbeuge und die feine Haut hinter den Ohren ein beliebtes Ziel.

Lebenszyklus

Die Argasidae haben bis zu acht gleiche Nymphenstadien (Larven). Jede Nymphe ist auf Blut eines Wirtes angewiesen, jedoch wechseln sie häufig zwischen verschieden großen Wirten (Maus, Katze, Mensch). Bei den Ixodidae (Schildzecken) kommt nur ein Nymphenstadium vor. Nachdem das Ei auf Grashalmen abgelegt wurde, schlüpft daraus die Larve. Diese sucht sich nun einen geeigneten Zwischenwirt (Nagetier), dort saugt sie sich fest und nimmt Blut auf. Nach dem Saugen lässt sie sich abfallen und häutet sich zur ersten Nymphe, diese sucht sich nun abermals einen größeren Wirt (zweiter Zwischenwirt - Katze) und saugt dort ebenfalls Blut. Nun findet abermals eine Häutung zur zweiten Nymphe (Lederzecken) oder zum adulten Tier (Schildzecken) statt. Das ausgewachsene Tier befällt nun den Endwirt (Mensch, Rind). Dort lässt sie sich nach dieser letzten Blutmahlzeit fallen und sucht nun ein Weibchen auf, um dieses zu begatten. Das Weibchen wiederum legt abermals bis zu 3.000 Eier auf Grashalmen ab. Die männlichen Zecken sterben nach der Begattung, die Weibchen erst nach der Eiablage.

Zecken als Krankheitsüberträger /Erreger


Zecken übertragen aufgrund ihrer Lebensweise häufig Krankheitserreger zwischen den Wirten, ohne jedoch selbst befallen zu sein.

Im Speichel kommen daher auch Krankheitserreger (Viren, Bakterien, einzellige oder mehrzellige Parasiten ) vor, die die Zecke bei einer vorangegangenen Nahrungsaufnahme bei einem infizierten Opfer zusammen mit dem Blut aufgenommen hat. Wenn diese Krankeitserreger in der Zecke nicht nur überleben, sondern sich auch noch in ihr vermehren und oder wandeln, dann ist die Zecke ein Wirt bzw. Zwischenwirt für diese Krankheitserreger und infiziert in schon beschriebener Weise ihr nächstes Nahrungsopfer. Zecken, darunter die in Mitteleuropa am häufigsten vorkommende Schildzecke (Ixodes ricinus), sind als Vektoren, d.h. Überträger von Viren und Bakterien festgestellt. Sie können also durch ihren Stich die verschiedensten Infektionskrankheiten auf den Menschen und alle möglichen Wirbeltierarten übertragen. Auch eine rein mechanische Übertragung von anhaftenden Viren auf dem Stechorgan ist möglich.

Erregerkreislauf

Die Erreger, die sich bei einer infizierten Zecke in ihrem Darmtrakt befinden, werden nicht unbedingt sofort, sondern mitunter erst während des Saugaktes nach einigen Stunden (bei der Borreliose zum Beispiel in der Regel in einem Zeitfenster von 8 bis 24 Stunden nach dem Einstich) auf den Menschen übertragen. Deshalb ist auch eine möglichst rasche und vorsichtige Entfernung einer Zecke dringend angeraten.

Allergische Reaktionen

Bevor die Zecke ihre Nahrung aufnimmt, spritzt sie durch ihren Stechrüssel (Proboscis) ein Drüsensekret (allgemein: Speichel) in ihr Opfer hinein. Für das Immunsystem des Nahrungsopfers ist dieser Speichel trotz des in ihm enthaltenen Entzündungshemmers ein Fremdkörper. Reaktionen auf den von Zecken abgesonderten Gerinnungshemmer können in seltenen Fällen beim Menschen auch zu Lähmungen und zum Tode führen, insbesonders wenn der Zeckenstich an Hinterkopf und in Nähe der Wirbelsäule erfolgte (Zeckenparalyse).

Borreliose

Die Borreliose ist in der nördlichen Hemisphäre die häufigste von Zecken übertragene, oft mit schweren neurophatischen Symptomen einhergehende Erkrankung, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi aus der Gruppe der Spirochaeten ausgelöst wird. Eine Borrelieninfektion durch Zecken ist in ganz Deutschland, im Schweizer Mittelland sowie im mittleren und Osten Österreichs und sogar in Städten möglich. Wie eine Studie am Max-von-Pettenkofer-Institut für Hygiene und Mikrobiologie in München zeigte, stellt "der direkte Kontakt mit Büschen in Gärten ein bisher unterschätztes Risiko" dar, durch Zeckenstiche an Lyme-Borreliose zu erkranken. Die Zahl der Neuinfektionen pro Jahr wird für Deutschland auf 50.000 bis 100.000 geschätzt. Gegen die Borreliose existiert keine Impfmöglichkeit, sie kann aber bei frühzeitiger Erkennung gut mit Antibiotika behandelt werden. In Deutschland ist die Borreliose in den neuen Bundesländern und Berlin eine meldepflichtige Erkrankung.

Frühsommer-Meningoenzephalitis

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird ebenfalls in Europa von Zecken übertragen. Sie wird durch Viren verursacht und führt zur Entzündung des Gehirns oder der Hirnhäute. Gegen die FSME ist eine Schutzimpfung möglich. Im deutschen Sprachraum besteht die Gefahr einer FSME-Infektion nur in bestimmten Gebieten, die sich jedoch von Jahr zu Jahr entlang der Flüsse ausdehnen.

Q-Fieber

Der für das Q-Fieber verantwortliche Erreger, das Bakterium Coxiella burneti, das insbesondere bei Rindern, Schweinen, Pferden, Schafen, Ziegen, aber bei auch Wild- und anderen Haustieren - wie z.B. Rehen, Füchsen, Katzen und Hunden diese Erkrankung auslöst, wird vor allem im Süden Deutschlands nicht in erster Linie aber auch von der Frühjahrswaldzecke (Dermacentor marginatus) aus der Gattung der Schafzecken gelegentlich auf den Menschen übertragen. Die Infektion erfolgt, wenn die Zecke zunächst ein infiziertes Tier sticht und anschließend einen Menschen. Es genügt aber auch schon, den Kotstaub der Zecke einzuatmen. Das Q-Fieber ist eine nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtige Erkrankung.

Babesien

Die Auzecke (Dermacentor reticulatus) aus der Gattung der Buntzecken ist besonders in letzter Zeit auch in Deutschland bei den Haltern von Hunden und Katzen als Überträger der Blutparasiten Babesien (Babesia canis canis) gefürchtet. Diese Einzeller befallen die Haustiere und zerstören wie die Malaria die roten Blutkörperchen. Daher wird bei der Babesiose (Piroplasmose) als häufigstes Symptom eine Blutarmut festgestellt. Weitere Symptome können bei den befallenen Tieren hohes Fieber, roter oder grünlicher Urin oder Gelbsucht sein. Einige Babesienarten werden von der Auzecke auch auf den Menschen übertragen. Diese Erreger sind jedoch für den Menschen nicht sehr gefährlich. Nur in seltenen Fällen lösen sie grippeähnliche Symptome aus, wenn das Immunsystem vorher schon geschwächt war. Die vor kurzem (04. 2005) erstmalig auch im deutschen Bundesland Brandenburg festgestellte Erregerart Babesia canis canis befällt nach einer Übertragung durch die Auzecke nur Hunde oder hundeartige Tiere wie z.B. den Fuchs. Dieser Krankheitserreger ist also streng wirtsspezifisch und kann daher nicht auf den Menschen übertragen werden.

Weitere Krankheiten

Eine weitere auf der Nordhemisphäre weit verbreitete und von Zecken übertragene Krankheit ist die Tularaemie. Auch das hauptsächlich auf dem amerikanischen Kontinent, am Mittelmeer und in Afrika vorkommende Zeckenbiss-Fieber, weiterhin das Boutonneuse-Fieber, das Omsker hämorrhagische Fieber, das Krim-Kongo-Fieber, die Kyasanur-Forest-Krankheit sowie verschiedene hämorrhagische Fieber, Ehrlichiosen und Rickettsiosen (z.b. das Mittelmeerfleckfieber) werden von Zecken übertragen. In den Tropen sind Zecken Überträger für Fleck-, Rückfall-, Texas-Fieber und auch Babesien, eine parasitische Protozoenart. Weltweit übertragen Zecken noch mehr als 50 weitere Krankheiten.

Vorbeugung

Um Zecken abzuhalten, sollte man im Freien lange und möglichst glatte, helle und fest verschlossene Kleidung und geschlossenes Schuhwerk tragen. Socken sollten am besten über die Hosenbeine gestülpt werden, um ein Eindringen der Zecken durch die Hosenbeine zu vermeiden. Zecken halten sich besonders gerne unter der Achsel, in der Leiste, Kniekehle, am Haaransatz (bei Kindern vor allem) oder im Schambereich auf. Sie suchen bevorzugt warme, gut durchblutete Körperstellen auf, unsere Hautfalten und Haare bieten ihnen dabei Stütze und Schutz. Auch sollte man sich nie direkt ins Gras setzen. Im kurz gemähten Gras werden die Zecken sehr schnell von Vögeln entdeckt und vertilgt. Zudem gibt es verschiedene Insektenschutzmittel, die neben Insekten auch die achtbeinigen Zecken abhalten können, allerdings ist die Wirkung der Mittel nur von kurzer Dauer. Nach jedem Aufenthalt im Grünen sollte man deshalb die Kleidung und Unterwäsche gut ausschütteln und nach Zecken durchsuchen, anschließend duschen und den Körper nach Zecken gut absuchen - am besten gegenseitig. Denn je schneller man die Zecke entfernt, desto geringer ist die Gefahr einer Infektion. Für die Übertragung von Borrelien muß die Zecke mehrere Stunden gesaugt haben. Ein schnelles Entfernen der Zecken ist deshalb der beste Schutz gegen eine Borreliose. Bei der FSME geht die Infektion wesentlich schneller, aber auch hier gilt, ein rasches Entfernen mindert das Risiko zu erkranken.

Entfernung

Zecken lassen sich am besten mit einer spitzen Splitterpinzette entfernen. Die im Handel befindlichen Zeckenzangen sind meist ungeeignet, da damit die Zecke schnell gequetscht wird und somit die Krankheiterreger erst in den Wirt eingebracht werden. Mit der spitzen Pinzette wird die Zecke so weit wie möglich am Kopf in Richtung des Saugrüssels gepackt. Einmal zugepackt darf der Griff der Pinzette nicht mehr gelöst werden. Damit lässt sich verhindern, dass der Speichel und der Darminhalt der Zecke mit den darin enthaltenen Krankheitserregern in den Stichkanal gelangen kann. Nun wird die Zecke mit einem leichten Zug ausgehebelt. Ein Drehen der Zecke ist nicht nötig, die Zecke hat kein Gewinde am Saugrüssel (Hypostom).

Andere Methoden, wie zum Beispiel das Entfernen der Zecke mit Kleber oder Öl, führen leicht zu einer Infektion, da die Zecke sich in ihrem Todeskampf in den Wirt erbricht. Nach erfolgreicher Entfernung der Zecke sollte man die betroffene Hautstelle desinfizieren.

Ein abgerissener Zeckenkopf stellt im allgemeinen kein Problem dar, da er nach ein paar Tagen von allein wie ein Holzsplitter vom Körper abgestoßen wird. Es besteht die Möglichkeit die entfernte Zecke mittels PCR-Untersuchung (eine Form der DNA-Untersuchung) in einem Labor auf Erreger untersuchen zu lassen. Dazu genügen schon die Reste einer Zecke.

Zeckenstiche sollten am besten mit Datum und einem Foto dokumentiert werden, um im Falle einer Erkrankung Belege für den Infektionszeitpunkt zu haben.

Traut man sich das Entfernen der Zecke nicht selbst zu, sollte ein Arzt zum fachgerechten Entfernen aufgesucht werden. Ein großer Teil der Infektionen mit Borreliose und anderen Erregern wird erst durch das nicht fachgerechte Entfernen der Zecken verursacht!

Zum Abtöten der Zecke kann man sie zwischen den Fingernägeln zerdrücken oder in ein Gefäß mit hochprozentigem Alkohol einlegen. So läßt sie sich konservieren, falls später eine nähere Bestimmung der Art erwünscht ist.

natürliche Feinde

Als natürliche Feinde der Zecken sind bisher festgestellt worden:

Unter Fachleuten wird ernsthaft diskutiert, bestimmte natürliche Feinde der Zecken wie z.B. die Wespen im Freiland auszubringen und damit die Zeckenpopulation zu reduzieren.

Siehe auch

Weblinks

Dokumentationen


Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

See also: Zecken, Achsel