Zellstoff
Zellstoff ist die Grundlage zur Herstellung von holzfreiem Papier, das die Eigenschaft besitzt nicht zu gilben.
Der Zellstoff für Papier wird aus geschnitzeltem Holz hergestellt. Es gibt zwei Hauptarten der Zellstoffverfahren, welche auf dem Markt dominierend sind: das saure Sulphit- und das alkalische Sulphatverfahren. Nichtfaserige Teile, z. B. das zum Gilben führende Lignin, werden hierbei in einem chemischen Aufschluss- und Kochvorgang fast gänzlich (über 90%) beseitigt. Komplett Lignin freier Zellstoff wird als Chemiezellstoff bezeichnet und macht nur einen verhältnismäßig geringen Anteil der Gesamtzellstoffproduktion aus. Er wird z.B. für Kunstfasern, Sprengstoff usw. verwendet.
Anschließend kann der Zellstoff noch gebleicht werden.
Bei der Papierherstellung wird der Zellstoff dann mit viel Wasser versetzt und zerfasert. Diesen dünnen Brei, der in einer dünnen Schicht auf ein feines Sieb gegeben wird, nennt der Papiermacher "Stoff". Er hat einen Wassergehalt von über 95%, ein Großteil des Wassers tropft durch das Sieb ab. Wenn das Sieb bewegt wird, dann legen sich die Fasern aneinander und bilden ein Vlies, das Papierblatt.
Siehe auch
- Verbraucher: Papier
- Zulieferer: Industrierestholz
