Zossen

Dieser Artikel beschreibt die Stadt Zossen südlich von Berlin. Es gibt in Brandenburg noch einige kleinere Gemeinden, die auch den Namen "Zossen" tragen.


Wappen Karte
140px|Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
140px|Deutschlandkarte, Position von Zossen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Teltow-Fläming
Geografische Lage: 52°13' N 13°27' O
Höhe: 37 m ü. NN
Fläche: 180 km²
Einwohner: 16.958
(31. Dez 2003)
Bevölkerungsdichte: 94,2 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 15806
(alt: O-1630)
Vorwahl: 03377
Kfz-Kennzeichen: TF
Gemeindeschlüssel: 12 0 72 477
Stadtgliederung: 7 Orts- und
9 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 20/21
15806 Zossen
Website: www.zossen.de
Politik
Bürgermeisterin: Michaela Schreiber

Zossen ist eine Stadt im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg, südlich von Berlin an der B 96 gelegen. Zossen besteht neben der Stadt Zossen aus mehreren, im Jahre 2003 zusammengelegten, kleinen Gemeinden. Zossen ist wie mehrere Ortschaften in Brandenburg ursprünglich eine slawische Gründung.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stadtgliederung

Seit der Gemeindegebietsreform 2003 besteht Zossen aus folgenden Orts- und Gemeindeteilen

Geschichte

Zwischen Berlin-Marienfelde und Zossen wurden zwischen 1901 und 1904 verschiedene Schnellfahrtversuche mit elektrischen Lokomotiven und Triebwagen durchgeführt. Diese Fahrzeuge wurden mit Drehstrom von 15kV und variabler Frequenz angetrieben. Die Stromzuführung erfolgte über drei übereinander angeordnete Oberleitungen.

In Zossen liegt ein großes Areal, das von 1945 bis 1994 als sowjetische Militäranlage diente und seit 1994 zivil genutzt wird. Es war schon im Ersten Weltkrieg eine militärische Anlage, wo im so genannten "Halbmondlager" muslimische Gefangene untergebracht wurden, die auf Seiten der britischen Armee kämpften. Diese Gefangene kamen aus Nord- und Westafrika und Indien. Für die Moslems unter ihnen wurde sogar eine Moschee aus Holz errichtet. Man versprach sich, dass sich die Moslems der deutschen Seite anschließen würden. Im Weinbergelager kamen dagegen französische und russische Gefangene unter. Von 1943 bis 1945 hatte das Oberkommando des deutschen Heeres sein Hauptquartier in Zossen.

Zeittafel

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist in Zossen die barocke Quersaalkirche, deren Grundstein am 24. Mai 1734, auf dem Fundament der Vorgängerin, einer Fachwerkkirche, gelegt wurde. Kanzel und Altar der Kirche stehen in der Mitte des Raumes, gegenüber dem Turm. 1938 wurde die Kirche renoviert, wobei eine Zwischendecke nicht verwirklicht wurde, so dass die "sarg"ähnliche Holzdecke weiter sichtbar ist.

Politik

Städtepartnerschaften

In der Zeit der Wende nach 1989/90 war Wittlich in Rheinland-Pfalz eine Partnerstadt von Zossen.

Weblinks

Koordinate: 52°13'00 N 13°27'00 O

See also: Zossen, 1943, 1945, 1989, 1990, 1994