ZSeries

Der korrekte Titel dieses Artikels lautet „zSeries“. Leider ist dieser Titel in der Wikipedia aufgrund technischer Einschränkungen nicht möglich. ZSeries


zSeries ist die aktuelle Großrechnerarchitektur der Firma IBM. Gegenüber der Vorgängerarchitektur S/390 zeichnet sich zSeries vor allem durch die 64-Bit-Adressierung aus. Ältere Programme, die noch mit 31-Bit-, 24-Bit- oder 16-Bit-Adressierung laufen, werden ebenfalls noch unterstützt.

Die Stärken dieser Plattform liegen in der Zuverlässigkeit der Hardware sowie in der Virtualisierung. Die Hardware ist komplett redundant ausgelegt, so dass Ausfälle extrem unwahrscheinlich sind. Die aktuellen Modelle sind in der Lage, mit maximal 30 LPARs verschiedene Betriebssysteme zu booten.

Derzeit gibt es 4 Typen, die z800, die z900 (Modelle sind seit ca. September 2000 auf dem Markt), die z890 und die z990 (ab Frühjahr 2004). Rechner der zSeries haben keine eigenen Festplatten oder andere Peripheriegeräte, sondern sind mittels Glasfaserkabeln, auf denen die Protokolle ESCON, FICON oder FCP laufen, mit Storage-Servern verbunden.

Die Prozessoren der zSeries enthalten:

Auf Rechnern der zSeries laufen die Betriebssysteme z/OS, z/VM, z/VSE und zLinux. Die Architektur zeichnet sich auch durch eine eigene Begriffswelt aus, so wird zum Beispiel der Bootprozess als IPL (Initial Program Load) bezeichnet.

Mit Hercules ist ein Emulator erhältlich, der es ermöglicht, ein zSeries-System unter Windows oder Linux zu emulieren. Da IBM weder z/OS noch z/VM für diesen Emulator lizenziert, könnte hier allenfalls die Installation eines Linux getestet werden.

Siehe auch

Weblinks

See also: ZSeries, Adressierung (Datenverarbeitung), Betriebssystem, Booten, ESCON, Emulator, Festplatten, Großrechner, Hercules (Emulator)