Zufallszahl

Als Zufallszahl wird das Ergebnis von speziellen Zufallsexperimenten bezeichnet.

Zufallszahlen werden bei verschiedenen Methoden der Statistik benötigt, z.B. bei der Auswahl einer repräsentativen Stichprobe aus einer Grundgesamtheit, bei der Verteilung von Versuchstieren auf verschiedene Versuchsgruppen (Randomisierung), bei der Monte-Carlo-Simulation u. a.

Zur Erzeugung von Zufallszahlen gibt es verschiedene Verfahren. Diese werden als Zufallszahlengeneratoren (s. dort) bezeichnet. Ein entscheidendes Kriterium für Zufallszahlen ist, dass das Ergebnis der Generierung als unabhängig von früheren Ergebnissen angesehen werden kann.

Echte Zufallszahlen werden mit Hilfe physikalischer Phänomene erzeugt: Münzwurf, Würfel, Roulette, Rauschen elektronischer Bauelemente, radioaktive Zerfallsprozesse. Diese Verfahren nennen sich physikalische Zufallszahlengeneratoren, sind jedoch recht zeitaufwändig.

In der realen Anwendung genügt meist eine Folge von Pseudozufallszahlen, d. h. scheinbar zufällige Zahlen, die nach einem festen, reproduzierbaren Verfahren erzeugt werden. Sie sind also nicht wirklich zufällig, haben aber ähnliche statistische Eigenschaften (gleichmäßige Häufigkeitsverteilung, geringe Korrelation) wie echte Zufallszahlenfolgen. Solche Verfahren nennt man Pseudozufallszahlengeneratoren.


siehe auch: Zufall, Verteilung von Zufallszahlen, Zufallsgröße Kategorie:Stochastik

See also: Zufallszahl, Grundgesamtheit, Häufigkeitsverteilung, Korrelation, Monte-Carlo-Simulation, Physikalischer Zufallszahlengenerator, Pseudozufallszahlen, Pseudozufallszahlengenerator, Radioaktivität, Randomisierung