Zugewandter Ort

300px|thumb|Entwicklung der Schweizer Eidgenossenschaft 1315-1513 Die zugewandten Orte waren Territorien, die mit der Alten Eidgenossenschaft durch ein System von Verträgen verbunden waren.

Die Alte Eidgenossenschaft war ein äusserst heterogenes Gebilde. Ausser der Tagsatzung besass sie keine zentralen Institutionen; sie bestand viel mehr aus einem komplexen Geflecht von bi- und multilateralen Bündnissen und Herrschaftsverhältnissen. Als zugewandter Ort wurden alle diejenigen eidgenössischen Gebiete bezeichnet, welche einerseits keine Vollmitglieder (wie die Dreizehn Alten Orte) waren, andererseits aber innere Autonomie besassen, also keine Untertanengebiete waren.

Die zugewandten Orte waren:

Auch die so genannten Schutzorte, welche mit den Innerschweizer Kantonen Schutzbündnisse abgeschlossen hatten, werden manchmal zu den zugewandten Orten gezählt:

Siehe auch: Geschichte der Schweiz.

See also: Zugewandter Ort, 17. Jahrhundert, Alte Eidgenossenschaft, Autonomie, Biel/Bienne, Bilateral, Bistum Basel, Die Dreizehn Alten Orte, Drei Bünde, Fürstabtei St. Gallen