Zweites Konzil von Nicäa
Das Zweite Konzil von Nicäa wurde von Kaiserin Irene im Jahr 787 in der kleinen Stadt Nicäa (heute İznik/Türkei) bei Konstantinopel einberufen. Es erlaubte im Bilderstreit die Verehrung, jedoch nicht die Anbetung von Ikonen, allerdings nur unter bestimmten Auflagen. Dabei schloss es sich im wesentlichen der Argumentation des Johannes von Damaskus an. Das Anti-Ikonen-Konzil von 754 erklärte es für ungültig.
Das Konzil gilt bei der Katholischen Kirche und der Orthodoxen Kirche als siebentes Ökumenisches Konzil. Im Protestantismus werden seine Beschlüsse sehr verschieden beurteilt, von grundsätzlicher Anerkennung bis hin zu offener Ablehnung.
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